Datenschutzerklärung der WakeYa-App
Stand: 24. Juli 2026
Diese Datenschutzerklärung informiert darüber, wie personenbezogene Daten bei der Nutzung der mobilen Anwendung „WakeYa“ (nachfolgend „App“) verarbeitet werden. Sie gilt für die App einschließlich ihrer Live-KI-, Wecker-, Fajr-, Diagnose- und Supportfunktionen. Für die Website wakeya.app gilt eine gesonderte Datenschutzerklärung, soweit dort zusätzliche Verarbeitungen stattfinden.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Inan Software OG
Wagramer Straße 155/3/26
1220 Wien
Österreich
Firmenbuchnummer: FN 677527 p
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU83440901
E-Mail: [email protected]
Telefon: +43 676 3249861
Ein Datenschutzbeauftragter wurde nicht bestellt, weil hierfür nach unserer derzeitigen Beurteilung keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Datenschutzanfragen können an die oben genannten Kontaktdaten gerichtet werden.
2. Datenschutz bei WakeYa – kurz zusammengefasst
WakeYa ist auf Datensparsamkeit ausgelegt:
- Es gibt keine Nutzerkonten, keine Registrierung und keine Anmeldung.
- Wecker, Einstellungen, lokale Statistiken und die lokale KI-Personalisierung verbleiben grundsätzlich auf dem Gerät.
- Unser Anwendungsserver ist zustandslos: Er führt keine Nutzerkonten, keine Profildatenbank und speichert keine Gesprächsinhalte.
- Es gibt keine Werbung, kein Werbetracking, keinen Verkauf personenbezogener Daten und keine Weitergabe für verhaltensbezogene oder kontextübergreifende Werbung.
- Wir verwenden weder Google Analytics noch Firebase Analytics oder ein vergleichbares Analyse-SDK. Firebase Crashlytics wird ausschließlich zur Fehlerdiagnose eingesetzt und kann deaktiviert werden.
- Die App setzt keine Cookies ein.
- Standortangaben für Gebetszeiten und den Fajr-Wecker werden ausschließlich lokal verarbeitet und verlassen das Gerät nicht.
- Fällt eine Online-Funktion aus oder wird sie nicht verwendet, bleibt der klassische Alarm verfügbar.
Trotz dieser datensparsamen Gestaltung sind einzelne Datenübermittlungen für den Live-KI-Weckruf, den Missbrauchsschutz, die Abo-Prüfung und – sofern aktiviert – die Fehlerdiagnose erforderlich. Diese Verarbeitungen werden nachfolgend erläutert.
3. Datenverarbeitungen im Einzelnen
3.1 Lokale App-Daten
Die folgenden Daten werden grundsätzlich nur auf dem Gerät gespeichert und verarbeitet:
- Wecker, Timer, Erinnerungen, Bezeichnungen und Zeitpläne,
- gewählte Sprache, Persönlichkeit und Härtegrad,
- lokale Nutzungs- und Weckstatistiken,
- lokale KI-Personalisierungswerte,
- Einstellungen und Berechtigungsentscheidungen,
- die vom Nutzer ausgewählte Stadt oder eingegebene Koordinaten für Gebetszeiten und den Fajr-Wecker.
WakeYa übermittelt keinen Namen und keine frei formulierten Profilnotizen an unseren Server oder an den KI-Dienst. Lokale Daten können in der App gelöscht werden. Bei einer Deinstallation werden sie nach Maßgabe des Betriebssystems vom Gerät entfernt. Auf Gerätesicherungen durch Apple, Google oder einen anderen vom Nutzer gewählten Sicherungsdienst haben wir keinen Einfluss.
Zweck: Bereitstellung und Personalisierung der lokalen App-Funktionen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) und, soweit freiwillige Angaben betroffen sind, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).
3.2 Live-KI-Weckruf und Audiodaten
Wenn der Live-KI-Weckruf verwendet wird, greift die App nach Erteilung der Betriebssystemberechtigung auf das Mikrofon zu. Die Audiodaten werden während des Weckgesprächs über eine verschlüsselte Verbindung direkt von der App an die kostenpflichtige Google Gemini Developer API übertragen. Google verarbeitet die Audiodaten, um Spracheingaben zu verstehen und die gesprochene KI-Antwort zu erzeugen.
Die App erhält für diesen Zweck von unserem Server lediglich ein kurzlebiges Sitzungstoken. Der geheime API-Schlüssel verbleibt auf unserem Server. Unser Server empfängt und speichert weder Mikrofonaufnahmen noch Gesprächstranskripte. Auch in unseren Diagnose- und Nutzungskennzahlen werden keine Gesprächsinhalte gespeichert.
Zur Steuerung des Weckgesprächs können insbesondere folgende Daten an Google übermittelt werden:
- die technisch erforderlichen Sitzungs- und App-Informationen,
- gewählte Sprache, Persönlichkeit und Härtegrad,
- numerische Weck- und Reaktionswerte, etwa bisherige Aufwachdauer, Schweigeintervalle oder die Häufigkeit eines Rückfalls auf den klassischen Alarm,
- optionale Kalenderdaten nach Abschnitt 3.4, wenn der Nutzer diese Funktion ausdrücklich aktiviert hat.
WakeYa verwendet für den Live-KI-Weckruf einen kostenpflichtigen Dienstzugang. Nach den für kostenpflichtige Gemini-API-Dienste geltenden Bedingungen verwendet Google die übermittelten Inhalte nicht zur Verbesserung oder zum Training seiner generativen KI-Modelle. Optionale Entwicklerfunktionen zur Protokollierung, Datensatzbildung oder Datenfreigabe werden für WakeYa nicht aktiviert. Google kann Eingaben und Ausgaben jedoch in begrenztem Umfang und für einen begrenzten Zeitraum verarbeiten oder protokollieren, soweit dies zur Missbrauchsabwehr, Sicherheit und Erfüllung rechtlicher Pflichten erforderlich ist.
Zweck: Durchführung des vom Nutzer angeforderten Live-KI-Weckgesprächs.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Mikrofonberechtigung ist eine zusätzliche technische Kontrolle des Betriebssystems und kann dort jederzeit entzogen werden. Ohne Mikrofonberechtigung ist kein Live-Gespräch möglich; der klassische Alarm bleibt verfügbar.
Der Live-KI-Weckruf ist nicht dafür vorgesehen, besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO zu erfassen. Nutzer sollten im Gespräch insbesondere keine Gesundheitsdaten, Angaben zur religiösen oder politischen Überzeugung oder andere besonders sensible Informationen offenlegen. Soweit solche Angaben bewusst in einem Live-Gespräch verarbeitet werden sollen, holt WakeYa vor der erstmaligen Nutzung eine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO ein. Diese kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der klassische Alarm kann auch ohne diese Einwilligung genutzt werden.
3.3 Numerische Personalisierungs- und Sitzungswerte
Damit die KI-Weckrufe angepasst werden können, ermittelt die App lokal numerische Werte, zum Beispiel zur durchschnittlichen Aufwachdauer, Anzahl benötigter Anspracheversuche, Schweigedauer oder Nutzung des klassischen Rückfallalarms. Für eine Live-Sitzung werden nur die jeweils erforderlichen Werte an unseren Server und anschließend an den KI-Dienst übermittelt.
Diese Werte enthalten keinen Namen, keine E-Mail-Adresse, keine Kontokennung und keinen frei formulierten Text. Unser Server speichert sie nicht in einer Datenbank und erstellt daraus kein dauerhaftes serverseitiges Nutzerprofil.
Zweck: Bereitstellung eines angepassten Live-KI-Weckrufs.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
3.4 Optionaler Kalenderzugriff
Wenn der Kalenderzugriff ausdrücklich aktiviert wird, liest die App Termine des aktuellen Tages aus. Für den Live-KI-Weckruf werden ausschließlich
- der Termintitel und
- die Beginnzeit
verwendet. Notizen, Orte, Teilnehmer, Kontaktdaten und Anhänge werden nicht übermittelt.
Die ausgewählten Angaben werden in Anzahl und Länge technisch begrenzt, serverseitig als Daten und nicht als Anweisungen behandelt und nur zur Vorbereitung der aktuellen KI-Sitzung an Google weitergegeben. Unser Server speichert keine Kalenderdaten in einer Datenbank oder in Protokollen. Die Kalenderfunktion ist freiwillig; der KI-Weckruf funktioniert auch ohne sie. Die Berechtigung und die Einwilligung können jederzeit in der App oder in den Systemeinstellungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Termintitel können im Einzelfall sensible Informationen erkennen lassen. Daher wird für diese Funktion zusätzlich eine ausdrückliche Einwilligung zur Verarbeitung etwaiger besonderer Kategorien personenbezogener Daten eingeholt.
Zweck: Optionale Einbeziehung des Tagesplans in den Live-KI-Weckruf.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und, soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sein können, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
3.5 Premium-Abonnements und Berechtigungsprüfung
Kauf, Abrechnung, Verlängerung und Kündigung von Abonnements erfolgen über den Apple App Store beziehungsweise Google Play. Dabei gelten zusätzlich die Datenschutzhinweise des jeweiligen Stores. Wir erhalten keine vollständigen Zahlungskarten- oder Bankdaten.
Zur Verwaltung und Prüfung der Premium-Berechtigung verwenden wir RevenueCat. Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
- App-Store und Produktkennung,
- Kauf-, Ablauf- und Verlängerungsstatus,
- Status einer kostenlosen Testphase,
- Premium-Berechtigung und
- eine von der App beziehungsweise RevenueCat erzeugte pseudonyme Kennung.
Die Kennung erlaubt uns keine unmittelbare Identifizierung einer Person. Die Daten stammen teilweise indirekt von Apple oder Google. Sie werden von der App und gegebenenfalls unserem Server verwendet, um festzustellen, ob Premium-Funktionen freigeschaltet werden dürfen.
Zweck: Abschluss und Durchführung des Abonnements, Wiederherstellung von Käufen und Freischaltung von Premium-Funktionen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
3.6 App- und Schnittstellenschutz mit Firebase App Check
Zum Schutz unserer Schnittstellen vor manipulierten Apps, automatisierten Zugriffen und Missbrauch verwenden wir Firebase App Check. Abhängig vom Betriebssystem wird hierfür Apple App Attest beziehungsweise DeviceCheck oder Google Play Integrity eingesetzt.
Dabei werden technische Geräte- und App-Attestierungsinformationen an Apple oder Google übermittelt und ein zeitlich begrenztes App-Check-Token erzeugt. Der Token bestätigt, dass eine Anfrage voraussichtlich von einer unveränderten Instanz der echten App stammt. Personenbezogene App-Inhalte oder Gesprächsinhalte sind nicht Bestandteil dieses Tokens.
Zweck: Sicherheit, Missbrauchsabwehr und Schutz der kostenpflichtigen Infrastruktur.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt im sicheren und wirtschaftlich tragfähigen Betrieb der App. App Check ist für den Zugriff auf die geschützten Online-Funktionen technisch erforderlich.
3.7 Fehlerdiagnose mit Firebase Crashlytics
Zur Erkennung von Abstürzen und Fehlern verwenden wir Firebase Crashlytics. Crashlytics kann insbesondere folgende Daten verarbeiten:
- Crashlytics-Installations-UUID, Firebase-Installations-ID und Sitzungs-ID,
- Zeitpunkt des Fehlers, App-ID und App-Version,
- Betriebssystem, Gerätemodell, CPU-, Arbeitsspeicher- und Speicherinformationen,
- Information, ob ein Gerät gerootet oder per Jailbreak verändert wurde,
- Stacktraces, Absturzprotokolle und technische Zustandsinformationen.
Diese Kennungen sind pseudonym und nicht anonym. Wir übermitteln an Crashlytics keine Namen, E-Mail-Adressen, Kalenderinhalte, Audioaufnahmen oder Gesprächstranskripte. Auch vom Alarm ausgelöste Rückfälle auf den klassischen Alarm können als technische, nicht inhaltsbezogene Fehlerereignisse gemeldet werden.
Crashlytics dient nicht der Werbung, Reichweitenmessung oder Erstellung von Nutzerprofilen. Die Diagnose kann unter Einstellungen → Diagnose deaktiviert werden. Solange die Funktion deaktiviert bleibt, werden von der App keine neuen Crashlytics-Daten übermittelt. Bereits übermittelte Daten werden nach den unten genannten Fristen gelöscht.
Zweck: Fehleranalyse und zuverlässiger Betrieb, insbesondere Überwachung des sicherheitsrelevanten Rückfalls auf den klassischen Alarm.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Stabilität und Sicherheit der App. Gegen diese Verarbeitung kann durch Deaktivierung der Diagnosefunktion für die Zukunft Widerspruch eingelegt werden.
3.8 Eigene Nutzungskennzahlen
Wenn die Diagnosefunktion aktiviert ist, kann die App einzelne technische Meilensteine und Zähler an unseren Server senden, zum Beispiel:
- „Weckruf gestartet“,
- „klassischer Rückfallalarm ausgelöst“,
- „Onboarding abgeschlossen“ oder
- aggregierte Erfolgs- und Fehlerzähler.
Der übermittelte Datensatz enthält keine Nutzer-, Konto- oder Installationskennung, keine Werbe-ID, keinen Namen, keine Kalenderdaten und keine Gesprächsinhalte. Einzelne Meldungen werden unmittelbar in Gesamtzähler übernommen und nicht als personenbezogene Ereignishistorie gespeichert. Wir erstellen keine Kohorten und verfolgen Nutzer nicht über mehrere Sitzungen hinweg.
Beim technischen Verbindungsaufbau ist die IP-Adresse dennoch vorübergehend sichtbar. Sie kann zusammen mit Zeitpunkt, angefragtem Endpunkt, HTTP-Status und grundlegenden Angaben zum verwendeten Client in den Infrastrukturprotokollen enthalten sein. Der Inhalt von Anfragen, Audio- und Kalenderdaten werden nicht protokolliert. Die Protokolle werden nicht mit den aggregierten Kennzahlen zusammengeführt.
Die Übermittlung eigener Nutzungskennzahlen kann unter Einstellungen → Diagnose deaktiviert werden.
Zweck: Erkennen technischer Probleme und Messung, ob der klassische Rückfallalarm zuverlässig ausgelöst wird.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt im zuverlässigen und sicheren Betrieb eines Weckers. Nutzer können der Verarbeitung für die Zukunft durch Deaktivierung der Diagnosefunktion widersprechen.
3.9 Technische Server- und Missbrauchsprotokolle
Bei der Nutzung von Online-Funktionen verarbeitet unser auf Google Cloud Run in Frankfurt, Deutschland (europe-west3) betriebener Server technisch erforderliche Verbindungsdaten. Dazu können IP-Adresse, Zeitstempel, Endpunkt, Antwortstatus, User-Agent sowie App- und Protokollversion gehören.
Diese Daten werden benötigt, um Anfragen zu übertragen, Fehler zu erkennen, Angriffe abzuwehren und technische sowie tägliche Nutzungslimits durchzusetzen. Sie werden nicht für Werbung oder dauerhafte Nutzerprofile verwendet. Der Anwendungsserver führt keine Konten- oder Profildatenbank. Anfrageninhalte, Kalenderdaten, Prompts, Audiodaten und Transkripte werden nicht in Infrastrukturprotokollen gespeichert.
Zweck: Bereitstellung und Sicherheit der Online-Funktionen sowie Schutz vor Missbrauch.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Bereitstellung der angeforderten Funktion erforderlich ist, und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Sicherheit und Missbrauchsabwehr.
3.10 Support-Anfragen
Wenn Nutzer uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir die übermittelten Kontaktdaten, den Inhalt der Nachricht und die für die Bearbeitung erforderliche Korrespondenz. Freiwillig übermittelte technische Angaben, etwa App-Version, Betriebssystem und Abo-Status, werden nur für die Bearbeitung der Anfrage verwendet. Gesundheitsdaten, Gesprächsaufnahmen, Passwörter oder vollständige Zahlungsdaten sollten nicht per E-Mail übermittelt werden.
Für die technische Übermittlung und Speicherung der E-Mail kann unser E-Mail-Hosting-Anbieter als Auftragsverarbeiter eingesetzt werden.
Zweck: Bearbeitung von Anfragen, Fehlern und Beschwerden.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei vertragsbezogenen Anfragen und im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Beantwortung und Dokumentation von Supportanfragen.
4. Erforderliche und freiwillige Daten
Für die lokalen Weckerfunktionen ist grundsätzlich keine Datenübermittlung an uns erforderlich.
Für den Live-KI-Weckruf sind eine Internetverbindung, der Mikrofonzugriff sowie die in den Abschnitten 3.2, 3.3, 3.6 und 3.9 beschriebenen Verarbeitungen erforderlich. Werden diese nicht bereitgestellt, ist der Live-KI-Weckruf nicht verfügbar; der klassische Alarm und lokal verfügbare Sprachpakete können weiterhin verwendet werden.
Die Abo- und Berechtigungsdaten sind erforderlich, um Premium-Funktionen freizuschalten. Kalenderzugriff, Crashlytics und eigene Nutzungskennzahlen sind freiwillig beziehungsweise deaktivierbar.
5. Empfänger und datenschutzrechtliche Rollen
Wir übermitteln Daten nur, soweit dies für die beschriebenen Zwecke erforderlich ist. Zu den möglichen Empfängern gehören:
| Empfänger/Dienst | Rolle und Zweck | Typische Daten |
|---|---|---|
| Google Gemini Developer API; je nach Vertragsbeziehung Google Cloud EMEA Limited, Irland, und/oder Google LLC, USA | Auftragsverarbeitung für den Live-KI-Weckruf; Google kann bestimmte Dienst- und Sicherheitsdaten nach eigenen Bedingungen als selbst Verantwortlicher verarbeiten | Audio, KI-Ein- und -Ausgaben, Sitzungsdaten, numerische Personalisierungswerte und – nach Einwilligung – begrenzte Kalenderdaten |
| Google Cloud Run; je nach Vertragsbeziehung Google Cloud EMEA Limited und/oder Google LLC | Auftragsverarbeitung für Hosting, Sitzungstoken und technische Schnittstellen | Verbindungs- und Protokolldaten; vorübergehend verarbeitete Sitzungsdaten |
| Firebase App Check und Firebase Crashlytics; Google Ireland Limited und/oder Google LLC | Auftragsverarbeitung für App-Schutz und Fehlerdiagnose; beteiligte Attestierungsanbieter können eigene Verantwortliche sein | Attestierungsdaten und Tokens; pseudonyme technische Diagnose- und Absturzdaten |
| RevenueCat, Inc., USA | Auftragsverarbeitung für Abo- und Berechtigungsverwaltung | pseudonyme App-Kennung, Produkt-, Kauf-, Ablauf-, Test- und Verlängerungsstatus |
| E-Mail-Hosting-Anbieter | Auftragsverarbeitung für die Übermittlung und Speicherung von Supportkommunikation | E-Mail-Adresse, Nachrichteninhalt, Korrespondenzdaten |
Apple und Google verarbeiten Daten bei Nutzung des App Stores beziehungsweise Google Play, bei Store-Konten, Käufen, Abrechnung und Zahlungsabwicklung grundsätzlich als eigenständig Verantwortliche nach ihren jeweiligen Datenschutzhinweisen. Dasselbe kann für Apple App Attest, Apple DeviceCheck und Google Play Integrity gelten, soweit Apple beziehungsweise Google dabei Zwecke und Mittel der Verarbeitung selbst festlegen.
Daneben können Daten an Gerichte, Behörden oder berufliche Berater übermittelt werden, wenn wir hierzu gesetzlich verpflichtet sind oder dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
Es findet keine Weitergabe zu Werbezwecken statt.
6. Datenübermittlungen außerhalb des EWR
Einige Dienstleister oder deren Unterauftragnehmer befinden sich in den USA oder anderen Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Eine Verarbeitung außerhalb des EWR kann insbesondere bei Google, Firebase, RevenueCat sowie im Rahmen der eigenverantwortlichen Store-Dienste von Apple und Google stattfinden.
Soweit wir für eine solche Übermittlung verantwortlich sind, stützen wir sie auf einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission, insbesondere das EU-US Data Privacy Framework bei gültiger Zertifizierung des Empfängers, und/oder auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission einschließlich erforderlicher zusätzlicher Schutzmaßnahmen. Mit Auftragsverarbeitern schließen wir Vereinbarungen nach Art. 28 DSGVO ab.
Informationen über die konkret eingesetzten Garantien und eine Kopie der wesentlichen Regelungen können unter [email protected] angefordert werden. Zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen oder Sicherheitsinformationen können Kopien angemessen geschwärzt werden.
7. Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist:
| Datenart | Speicherdauer beziehungsweise Löschkriterium |
|---|---|
| Lokale App-Daten | Bis zur Löschung in der App oder Deinstallation; Gerätesicherungen richten sich nach dem vom Nutzer gewählten Sicherungsdienst |
| Audio und Transkripte bei unserem Server | Werden von unserem Server nicht empfangen oder gespeichert |
| Vorübergehend verarbeitete Sitzungs-, Kalender- und numerische Personalisierungsdaten | Nur für die Vorbereitung und Durchführung der aktuellen Sitzung; keine Speicherung in einer Anwendungsdatenbank oder in Inhaltsprotokollen |
| Gemini-Inhalte bei Google | Nach den Bedingungen des kostenpflichtigen Dienstes nicht für Modelltraining; begrenzte Sicherheits- oder Missbrauchsprotokollierung nur für die von Google hierfür festgelegte erforderliche Dauer |
| Cloud-Run-Infrastrukturprotokolle | Höchstens 30 Tage, sofern kein konkreter Sicherheitsvorfall oder eine gesetzliche Pflicht eine längere Aufbewahrung erfordert |
| Eigene Nutzungskennzahlen | Einzelmeldungen werden unmittelbar in nicht personenbezogene Gesamtzähler übernommen; es wird keine personenbezogene Ereignishistorie gespeichert |
| Crashlytics-Daten | Crash-Stacktraces und zugehörige Kennungen werden nach den Firebase-Vorgaben 90 Tage aufbewahrt; anschließend beginnt die Entfernung aus den aktiven Systemen und Sicherungen. Wird die Löschung der Firebase-Installations-ID veranlasst, werden die damit verknüpften Daten innerhalb von bis zu 180 Tagen aus aktiven Systemen und Sicherungen entfernt |
| App-Check-Daten | Reguläre App-Check-Tokens sind höchstens 7 Tage gültig und werden von Firebase nicht dauerhaft aufbewahrt; für Wiederholungsschutz verwendete Tokens, soweit diese Funktion aktiviert ist, werden höchstens 30 Tage gespeichert |
| RevenueCat-Daten | Für die Dauer der Abo- und Berechtigungsverwaltung; danach Löschung oder Anonymisierung nach den vertraglichen Vorgaben, soweit keine gesetzlichen Pflichten oder berechtigten Nachweisinteressen entgegenstehen |
| Supportkorrespondenz | Regelmäßig bis zu drei Jahre nach Abschluss der Anfrage; länger nur, wenn gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder laufende Rechtsansprüche dies erfordern |
Ist eine längere Speicherung wegen einer rechtlichen Verpflichtung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung konkreter Rechtsansprüche erforderlich, wird die Verarbeitung auf diesen Zweck beschränkt.
8. KI-Erzeugung und automatisierte Entscheidungen
Die gesprochenen Antworten des Live-Weckrufs werden automatisiert durch ein generatives KI-Modell erstellt. Die KI steuert den Gesprächsablauf und kann feststellen, dass der Weckruf beendet werden soll. Daraus entsteht jedoch keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder einer vergleichbar erheblichen Beeinträchtigung im Sinne des Art. 22 DSGVO.
9. Rechte betroffener Personen
Unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen bestehen insbesondere folgende Rechte:
- Auskunft über verarbeitete personenbezogene Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO),
- Löschung (Art. 17 DSGVO),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO),
- Widerruf einer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO),
- Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).
Der Widerruf einer Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung.
Datenschutzanfragen können an [email protected] gesendet werden. Da WakeYa keine Konten führt und viele Daten nur auf dem Gerät gespeichert werden, können wir Daten häufig keiner bestimmten Person zuordnen. Lokale Daten können unmittelbar in der App oder durch Deinstallation gelöscht werden. Einzelheiten zu den Löschmöglichkeiten und den hierfür gegebenenfalls benötigten pseudonymen Kennungen enthält Abschnitt 10.
10. Löschung Ihrer Daten
Da WakeYa keine Nutzerkonten führt, liegen die meisten Daten ausschließlich lokal auf dem Gerät.
10.1 Lokale App-Daten
Wecker, Einstellungen, Statistiken und lokale Personalisierungswerte können direkt in der App gelöscht oder durch Deinstallation der App entfernt werden. Die Entfernung erfolgt nach Maßgabe des Betriebssystems.
Auf Kopien in Geräte- oder Betriebssystem-Backups, etwa iCloud oder Google Backup, haben wir keinen Einfluss. Solche Kopien können über die Einstellungen des jeweiligen Sicherungsdienstes verwaltet und gelöscht werden.
10.2 Live-KI-, Kalender- und Sitzungsdaten
Unser Server speichert keine Audioaufnahmen, Gesprächstranskripte oder Kalenderdaten. Vorübergehend verarbeitete Kalender-, Personalisierungs- und Sitzungsdaten werden nach Abschluss der jeweiligen Sitzung nicht in einer Anwendungsdatenbank gespeichert.
Soweit Google bestimmte KI-Ein- oder -Ausgaben für Sicherheits-, Missbrauchs- oder gesetzliche Zwecke vorübergehend aufbewahrt, können Nutzer eine Löschanfrage an [email protected] richten. Wir leiten die Anfrage an Google weiter, soweit die betreffenden Daten technisch zugeordnet werden können und keine gesetzlichen Aufbewahrungsgründe oder Ausnahmen vom Löschungsrecht entgegenstehen.
10.3 Diagnose- und Nutzungsdaten
Die Übermittlung von Crashlytics-Daten und eigenen Nutzungskennzahlen kann unter Einstellungen → Diagnose deaktiviert werden. Solange die Funktion deaktiviert bleibt, werden keine neuen Diagnosedaten übermittelt. Auf dem Gerät noch nicht übermittelte Crashberichte können dort vorübergehend verbleiben und werden nicht übermittelt, solange die Diagnose deaktiviert bleibt.
Unsere eigenen Nutzungskennzahlen werden ohne Nutzer-, Konto- oder Installationskennung unmittelbar in Gesamtzähler übernommen. Nach dieser Aggregation können sie keiner Person oder Installation mehr zugeordnet und daher nicht einzeln gelöscht werden.
Für die Löschung pseudonymer Crashlytics-Daten können sich Nutzer an [email protected] wenden. Zur Zuordnung kann die unter den Datenschutz- oder Diagnoseinformationen der App angezeigte Firebase-Installations-ID (FID) erforderlich sein. Wird die Löschung dieser Kennung veranlasst, beginnt Firebase mit der Entfernung der damit verbundenen Daten aus den aktiven Systemen und Sicherungen. Dieser Vorgang kann bis zu 180 Tage dauern. Nutzt die App anschließend weiterhin Firebase-Dienste, kann eine neue, nicht mit der gelöschten Kennung verknüpfte Installations-ID erzeugt werden.
10.4 RevenueCat- und Abonnementdaten
Für die Löschung pseudonymer Daten bei RevenueCat können sich Nutzer an [email protected] wenden. Zur Zuordnung benötigen wir gegebenenfalls die unter den Datenschutzinformationen der App angezeigte RevenueCat App User ID.
Die Löschung bei RevenueCat beendet oder kündigt kein Abonnement bei Apple oder Google. Abonnements müssen gesondert im jeweiligen App Store verwaltet werden. Wird WakeYa nach der Löschung mit einer weiterhin aktiven Berechtigung verwendet oder ein Kauf wiederhergestellt, kann bei RevenueCat erneut ein pseudonymer Datensatz angelegt werden.
10.5 Supportkommunikation
Die Löschung von Supportkorrespondenz kann ebenfalls unter [email protected] verlangt werden. Eine Löschung kann ausgeschlossen oder aufgeschoben sein, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen eine weitere Speicherung erfordern.
Ein gesondert zu löschendes WakeYa-Nutzerkonto besteht nicht. Wir verlangen bei Löschanfragen nur die Informationen, die erforderlich sind, um die betroffenen Daten zuzuordnen und unberechtigte Anfragen zu verhindern.
11. Standortdaten, Gebetszeiten und Fajr-Wecker
WakeYa verlangt keine GPS- oder sonstige Standortberechtigung. Gebetszeiten und der Fajr-Wecker werden lokal auf dem Gerät anhand einer vom Nutzer ausgewählten Stadt oder manuell eingegebener Koordinaten berechnet. Diese Angaben werden nicht an uns, Google Gemini oder andere Empfänger übermittelt.
12. Datensicherheit
Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Dazu gehören insbesondere verschlüsselte Übertragung, kurzlebige Sitzungstokens, serverseitige Begrenzung und Trennung von Dateneingaben, App-Attestierung, beschränkte Protokollierung und der Verzicht auf eine serverseitige Nutzer- oder Profildatenbank.
Kein Verfahren zur Datenübertragung oder Speicherung kann absolute Sicherheit garantieren. Bei einem Ausfall der Online-Infrastruktur greift die App auf den klassischen Alarm beziehungsweise lokal verfügbare Alarmfunktionen zurück.
13. Altersbeschränkung
WakeYa richtet sich ausschließlich an Personen ab 18 Jahren und darf nicht von Personen unter 18 Jahren genutzt werden. Wir verarbeiten nicht wissentlich Daten von Minderjährigen. Erhalten wir einen begründeten Hinweis auf eine Nutzung durch eine minderjährige Person, prüfen wir die Löschung der Daten, soweit sie uns zugeordnet werden können.
14. Beschwerderecht
Betroffene Personen können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere bei der Behörde ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.
Die für uns zuständige österreichische Aufsichtsbehörde ist:
Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40–42
1030 Wien
Österreich
E-Mail: [email protected]
Website: www.dsb.gv.at
15. Hinweise für Nutzer außerhalb des EWR
WakeYa wird international angeboten. Zwingende Datenschutzrechte, die nach dem Recht des Aufenthaltsorts zusätzlich gelten, bleiben unberührt. Je nach anwendbarem Recht können insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Übertragbarkeit, Einschränkung oder Widerspruch bestehen.
WakeYa verkauft personenbezogene Daten nicht und gibt sie nicht für verhaltensbezogene oder kontextübergreifende Werbung weiter. Anfragen zu anwendbaren lokalen Datenschutzrechten können an [email protected] gerichtet werden.
Für einzelne Länder oder Regionen können zusätzliche Hinweise erforderlich sein. Soweit solche Hinweise veröffentlicht werden, ergänzen sie diese Datenschutzerklärung.
16. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir aktualisieren diese Datenschutzerklärung, wenn sich die App, eingesetzte Dienste oder rechtliche Anforderungen ändern. Die aktuelle Fassung ist in der App und unter wakeya.app/datenschutz verfügbar.
Über wesentliche Änderungen informieren wir in geeigneter Form vor ihrem Wirksamwerden. Soweit eine Änderung eine neue Einwilligung erfordert, wird diese gesondert eingeholt.